Prinzipien der Bioimpedanzanalyse (BIA)
Die Bioimpedanzanalyse (BIA) wird seit den 1970er Jahren zur Bestimmung der Körperzusammensetzung eingesetzt. Sie besteht darin, einen schwachen Wechselstrom durch den Körper zu leiten und den Widerstand der Gewebe gegen diesen Strom zu messen. Die Werte der Impedanzen, des Phasenwinkels, der Widerstände und Reaktanzen, die vom Messgerät erfasst werden, ermöglichen es mithilfe von Algorithmen, die vom Strom durchquerten Körperkompartimente zu bestimmen und – je nach Gerätetyp – ein mehr oder weniger präzises und detailliertes Ergebnis der Körperzusammensetzung zu liefern. Der verwendete Strom ist sehr schwach und völlig schmerzlos.
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Elektroden bei der direkten Messung
Die eBIODY-Geräte verfügen über eine von AMINOGRAM patentierte direkte Messung. Diese Messung vermeidet mögliche Interferenzen zwischen Elektroden und ermöglicht eine direkte Hand/Fuß-Verbindung.
Hier die Unterschiede zwischen direkten und indirekten Messgeräten.

Multifrequenz-Technologie
Elektrische Ströme haben je nach Frequenz unterschiedliche Eindringtiefen. So ermöglicht die Multifrequenz die Messung von mehr Impedanzen und bringt somit mehr Zuverlässigkeit und Präzision in die erhaltenen Ergebnisse.
Die eBIODY-Geräte verwenden 5 Frequenzen: 5, 20, 50, 100, 200 kHz
Die Körperkompartimente
Multifrequenz-Geräte ermöglichen die Analyse der Körperkompartimente. Bis zu 7 Kompartimente können analysiert werden.
Zwei Methoden in der Bioimpedanzanalyse Multi-Algorithmus-Methode
Die beiden gebräuchlichsten Methoden in der Bioimpedanzanalyse sind der deduktive Mono-Algorithmus-Ansatz, der auf folgendem Postulat beruht: „Unabhängig vom Individuum (Geschlecht oder Alter) ist seine Hydratation konstant (z. B. 73,3 % der fettfreien Masse) und die anderen Kompartimente werden nur durch auf Konstanten basierende Koeffizienten definiert. Diese Methode verwendet einen einzigen Algorithmus für das Wasser".
Die andere Methode, der Multi-Algorithmus-Ansatz, umfasst die wesentlichen Algorithmen wie z. B. einen Algorithmus für die fettfreie Masse und einen Algorithmus für das Gesamtwasser, der es ermöglicht, die tatsächliche Hydratationsrate der fettfreien Masse zu erhalten und somit zu erkennen, ob die Person gut hydratisiert, überhydratisiert oder unterhydratisiert ist.










